Der Grund für die Gründung
Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Veit Dammann, ich bin 1953 geboren, war viele Jahre im Management tätig und habe 2006 ein Thema realisiert, welches schon viele Jahre in meinem Kopf lebte.
Unsere Tochter war 15 Jahre alt und hatte sich mit Freundinnen in Köln getroffen, um „shoppen“ zu gehen; sie wollte gegen 19:00 Uhr wieder daheim sein.
Als wir jedoch um 20 Uhr immer noch nichts von ihr gehört hatten, riefen wir ihre Freundinnen an und erhielten die Auskunft, dass sie pünktlich, wie geplant, in den Zug nach Mechernich gestiegen sei.
Ich fuhr zum Bahnhof, um nach ihr zu suchen; jedoch vergeblich.
Gegen 21 Uhr riefen wir die Polizei an und erhielten zur Antwort: „Bei einer 15-jährigen nehmen wir vor Ablauf von 24 Stunden keine Vermisstenanzeige auf".
Wir telefonierten mit verschiedenen Krankenhäusern, aber telefonisch konnte uns niemand Auskunft geben. Gemeinsam mit Freunden starteten wir nun eine Suche in allen Krankenhäusern zwischen Mechernich und Köln.
Am nächsten Abend, also etwa 24 Stunden später, fanden wir unsere Tochter in der Uniklinik Köln. Sie hatte im Zug einen Blinddarm-Durchbruch und war sofort zur Operation ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Da sie ohne Verzögerung in den OP gebracht worden war und, wie alle Kinder und Jugendlichen, keinen Personal-Ausweis besaß, konnte uns natürlich niemand informieren.
Dieses Bangen über viele Stunden hat mich veranlasst, eine Lösung zu finden, damit nicht andere Eltern solche Ängste auch ausstehen müssen.
Veit Dammann
(Gründer mayday24)

